Whity’s PiBoxTouch – Max2Play im TableTop

Whity’s PiBoxTouch – Max2Play im TableTop

Hi Max2Play Community,

Heute habe ich die Ehre, ein weiteres tolles Projekt von Whity vorzustellen! Dieser hatte uns zuvor mit seinem HiFiBerry Streamer Projekt begeistert. Nun hat er einen neuen, kompakteren Streamer zusammengestellt und stellt ihn exklusiv hier bei uns vor. Die PiBoxTouch schafft es, alle nötigen Teile für ein Max2Play System mit Touchscreen, Soundkarte und Raspberry Pi in einem kompakten Metallgehäuse zu vereinen. Lest hier mit, um herauszufinden, wie Whity dieses Setup vollbracht hat!

PiBoxTouch by C. Weissbauer

Max2Play läuft bei uns nun seit einigen Jahren und wird von der ganzen Familie genutzt und gemocht. Es macht dabei keinen großen Unterschied, ob meine Jungs irgendwelche electronic Beats hören, Oma das Schweizer Alpenradio oder ich meine, inzwischen recht umfangreiche Jazzsammlung durchstöbere. Meistens ist ein RaspberryPi mit Max2Play im Spiel.

Für die allgemeine Akzeptanz der Familie ist aber nicht nur die einfache Bedienung und gute Konfigurierbarkeit von Max2Play verantwortlich, sondern müssen die Player auch ansehnlich verpackt sein.
Daraus entstand die Idee für ein universell einsetzbares Gehäuse, welches mit dem 7Zoll Raspberry Touchdisplay und einfach erhältlichen Standardbauteilen bestückt werden kann.

Schon in der Planungsphase wurde deutlich, dass ich auf die Kosten achten musste. Zwei Player für die Jugendzimmer, und jeweils ein Gerät als Küchenradio, für den Schreibtisch und das Gästezimmer, dann vielleicht noch ein akkubetriebenes Modell für den Garten. Da summiert sich sehr schnell ein unangenehmer Betrag.

In den folgenden Wochen wurde viel ausprobiert und diverse Preise wurden verglichen. Ziel war ein universeller Player, der an die jeweils verschiedensten Bedürfnisse angepasst werden kann, absolut zuverlässig funktioniert und von der optischen Seite auch für meine Frau annehmbar ist.

Die Idee zur PiBoxTouch war geboren.

Um die Flexibilität zu erreichen werden nun alle Verbindungen zu den Rückwänden mittels Kabeln geplant, damit man nicht an eine bestimmte Hardware gebunden ist und es gibt, zusätzlich zu den Analogausgängen für diverse verwendbare DACs, die Möglichkeit elektrische und optische Digitalausgänge zu installieren (S/PFIF).
In die Front ist eine getönte Scheibe eingelassen, hinter der sich eine Kammer für einen Infrarotempfänger befindet. Einer unserer Player soll demnächst mit einem Verstärkermodul bestückt werden, an das man nur noch zwei Lautsprecher anschließen muss um eine vollständige Stereoanlage zu erhalten. Über den Infrarotempfänger können dann die Lautstärke und eventuell zusätzliche Line-Eingänge geschaltet werden.
Sollte jemand an einem solchen Ausbau Interesse haben, so findet er im  Netz dazu unzählige Informationen und Fertigmodule. Gute Stichpunkte sind z.B. Tripath, Alps remote oder PGA2311.

Eine weitere mögliche Anwendung wäre die Installation eines Bluetoothmoduls, welches per Infrarot gesteuert wird. Wenn man dann noch den Streamer aus einem Akku speist, z.B. einer Powerbank, werden nur noch ein paar Bluetoothlautsprecher benötigt um ein komplett mobiles System zu erstellen. Auf diese Art werde ich es bei uns im Garten machen.
Bezüglich des dazugehörigen Projektnamens waren meine Söhne schon sehr kreativ, auch wenn ich ihre bisherigen Vorschläge noch ausbaufähig finde. Sie reichen von Max2Grill bis WhiskyBerry.

Aber nun wieder konkret zum hier vorgestellten Player. Dabei handelt es sich, mit einer kleinen Ausnahme, um unsere Basiskonfiguration mit preiswerten Bauteilen und fest installiertem Hifiberry-DAC.
Die Netzspannung wird in ein kleines Meanwell-Netzteil gespeist, welches alle installierten Komponenten versorgt, Display und Pi sind über ein Flachbandkabel verbunden und der DAC sitzt direkt auf der Pi. Soweit würde ich es als klassischen Streameraufbau mit Max2Play bezeichnen, ein absolut alltagstaugliches System, wie es bei uns im täglichen Gebrauch ist.
Da ich oft nach den verwendeten Komponenten gefragt werde, versuche ich hier eine halbwegs komplette Liste zu erstellen.

1x Max2Play Lizenz (wer hätte das gedacht 😉 )
1x Raspberry Pi
1x Raspberry 7 Zoll Touch-Display
1x Hifiberry DAC-Pro+
1x Meanwell Netzteil RS-25-5 (5V 25W)
1x IEC Kombimodul (Netzbuchse, Sicherungshalter, Schalter)
1x RCA-Buchse Neutrik Rean gelb
1x RCA-Buchse Neutrik Rean rot
1x RCA-Buchse Neutrik Rean schwarz
1x RCA-Stecker Neutrik Rean rot
1x RCA-Stecker Neutrik Rean schwarz
1x Ethernet RJ45 panelmount-Kabel
1x HDMI panelmount-Kabel
2x USB Typ A panelmount-Kabel
1x S/PDIC optical mountconnector, z.B. Cliff CP30217MB
1x WLAN-Stick Edimax EW-7612UAn V2
2x alte microUSB-Kabel (alte Handyladekabel) für die Spannungsversorgung
1x Flachbandkabel, Typ FFC, 15 Pin, Pitch 1, 150mm

Wie schon weiter oben beschrieben wurde, sind es nicht immer die billigsten Komponenten, es wurde mehr auf eine vernünftige Qualität und langfristige Verfügbarkeit geachtet. Betrachtet diese Liste also bitte eher exemplarisch.

Anmerkung: Das HiFiBerry DAC Bundle bietet mit Pi, Soundkarte, Netzteil und Max2Play SD-Karte alle Grundlagen zum Loslegen.

Max2Play ist aktuell parallel in mehreren Geräten, in unserem Musikkeller in Betrieb. So lassen sich die verschiedensten Komponenten und Konfugurationen im direkten Vergleich beurteilen.

Die kleine Ausnahme in diesem System ist die installierte Festplatte. Man möchte ja nicht immer, wenn man seinen Player außerhalb seines heimischen Netzwerks betreibt, die komplette Infrastruktur inklusive NAS und Router mitnehmen. Deshalb wir auf diesem Gerät neben dem Klient auch der Squeezeserver installiert, um einen autarken Betrieb zu ermöglichen. Die Festplatte wird, mittels eines USB-SATA-Adapters, auch aus dem Meanwell-Netzteil gespeist, was ganz problemlos funktioniert.

Allerdings ist dieser Streamer momentan noch nicht fertig. Sollte Interesse bestehen, kann ich demnächst gerne hier darüber berichten.

Falls weiteres Interesse an meinen Playern und deren Gehäusen besteht, würde ich mich über den Besuch meiner Homepage freuen.

Deutsche Version

Englische Version

 

In diesem Sinne,
viel Spaß mit euren eigenen Projekten.

Whity

4 Kommentare

  1. Johannes 3 Monaten vor

    Hallo,

    wo gibt es das Gehäuse zu kaufen oder ist das ein kompletter Eigenbau?

    Danke
    Johannes Schallehn

    • Heiner 3 Monaten vor

      Hallo Johannes,

      Hierbei handelt es sich um einen Eigenbau vom Autor dieses Artikels. Du findest einen Link zu seiner Webseite am Ende des Artikels. Dort lässt isch auch Kontakt zu ihm aufnehmen.

  2. Robert Holtmann 2 Wochen vor

    Ein freundliches Hallo

    in die Runde der am Gehäuse Interessierten. Leider scheint die von Whity verlinkte Seite „www.weissbauer.com“ down zu sein – jedenfalls funktioniert der Link nicht und auch Ergebnisse meiner Google-Recherchen führen nicht zum Ziel.

    Besteht noch die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme Zwecks Bestellung eines solchen Gehäuses? Gerne auch per privater Mail.

    Viele Grüße

    Robert Holtmann

    • Heiner 2 Wochen vor

      Hallo Herr Holtmann,

      Wir haben bereits versucht, Whity zu kontaktieren und werden die mögliche Kontakt-Adresse hier aktualisieren, sobald wir von Ihm hören.

      Viele Grüße
      Heiner vom Max2Play

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