7 Zoll Touchscreen Display im Metallgehäuse mit Raspberry Pi und Soundkarte

Heute erklären wir euch den Zusammenbau des RaspTouch. Das Bundle hierzu findet ihr in unserem Shop. Falls ihr die zusätzlichen Komponenten dafür bereits besitzt, könnt ihr das Gehäuse hier auch separat erwerben. Bitte haltet euch an diese Anleitung um Schäden an den Geräten zu verhindern. Diese Anleitung erklärt Schritt für Schritt den Zusammenbau des RaspTouch mit allen notwendigen Komponenten.

!Achtung! Das Bundle ist für die Nutzung des 7 Zoll Touchdisplay Images von Max2Play gedacht. Den Download-Link für dieses Image finden auf unserer Download Seite.

Lieferumfang

Der Lieferumfang enthält folgende Gehäuseteile…

1: Gehäuse Vorderseite (7 Zoll Display Halterung)
2: Rechtes Seitenteil
3: Linkes Seitenteil
4: Gehäuse Oberseite
5: Gehäuse Rückseite
6: Gehäuse Unterseite

Hinweis: Es kann vorkommen das Schrauben oder Abstandshalter als Ersatzteile mitgereicht werden und am Ende übrig bleiben.

…und folgendes Zubehör.

1: Micro USB- bzw. Steckbrücken-Kabel
2: HDMI Port
3: Display Kabel
4: SD-Karten Port
5: 4 Gummifüße
6: Abdichtung für nicht genutzte Aussparung am Case
7: Montagematerial für die Display Halterung
8: Befestigung für SD-Karten Port (2 größere, 2 kleinere Schrauben) und Isolationsstück
9: Gummi Isolationsstück
10: Päckchen mit Montagematerial für den Raspberry Pi (6 Muttern, 6 Abstandhalter, 6 kleine Schrauben, 2 etwas größere Schrauben, ein  Isolationsstück, ein Plastikring)
11: Päckchen mit Montagematerial für die Displayplatine (4 Abstandhalter, 4 Muttern, 4 Schrauben)
12: 22 M3 (4mm – PH2 Kompatibel) und 4 silberne Schrauben für das Gehäuse
13: Power Button mit vormontierten Kabeln

Außerdem wird zusätzlich benötigt:

  • 7″ Touch Display mit Adapterboard
  • Raspberry Pi 3
  • DAC oder Digi Soundkarte mit frei nutzbaren GPIO17 und GPIO22
  • In Abhängigkeit von der gewählten Soundkarte weitere Adapterkabel
  • SD-Karte mit vorinstalliertem Max2Play
  • Power Management Modul (ggf. mit Wärmeleitpaste)
  • Netzteil mit 7-12V / 3A

 

Auswahl der Soundkarte

Dieses Bundle ist mit gängigen HAT Soundkarten kompatibel. Um die Boot- und Shutdown-Funktion des Powerbuttons nutzen zu können, muss die Soundkarte die GPIOs 17 und 22 zur freien Nutzung bereitstellen. Bei einigen Karten, wie dem Allo BOSS DAC oder dem AroioDAC, sind bereits Pins für die Verwendung der GPIOs angelötet. Bei Karten, wo dies nicht der Fall ist (etwa beim HiFiBerry DAC+), müssen die entsprechenden Pins selbst angelötet werden. Wir bieten für den HiFiBerry DAC+ Pro sowie Digi+ Pro Versionen mit vorgelöteter GPIO-Leiste an.

Wo sich die GPIOs auf den verschiedenen Soundkarten befinden, wird weiter unten gezeigt.

Schritt 1

Im ersten Schritt werden die beiden Seitenplatten an der Bodenplatte angebracht. Nehmt euch die dafür notwendigen Teile (Seitenplatten und Bodenplatte) und zusätzlich 4 der M3 (4mm) Schrauben aus dem Päckchen mit den Gehäuseschrauben. Achtet dabei darauf, dass die Bodenplatte richtig herum eingebaut wird. Das Bild dient hierbei als Orientierung.

Schritt 2.1

Von dem 7″ Touch Display muss die Platine entfernt werden. Entfernt hierfür die Abstandshalter und löst die Platine. Die originalen Abstandshalter der Display Platine werden für dieses Gehäuse nicht mehr benötigt. Sie werden beim Einbau in das Gehäuse (Schritt 6) durch vergoldete Abstandshalter ersetzt, welche im Lieferumfang enthalten sind.

Schritt 2.2

Hinweis: Vorsicht bei dem Entfernen der Display-Platine. Diese ist an 2 Flachbandkabeln befestigt. Löst diese Flachbandkabel von der Platine, so dass die Display Platine vom eigentlichen Display vorerst entfernt werden kann. Zum Entfernen des Kabels muss eine Arretierung (siehe Markierung auf dem Bild) gelöst werden.

Schritt 2.3

Nun wird die Display-Halterung angebracht. Dafür wird das Montagematerial für die Display Halterung und 4 der M3 (4mm) Gehäuseschrauben benötigt.

Schritt 2.4

Schraubt dazu, mit den 4 Schrauben, die beiden schwarzen Haltebalken an die Display-Halterung an.

Schritt 3

Nehmt die Display-Halterung und führt die Flachbandkabel des Touch-isplays von vorne durch die dafür vorgesehenen Aussparungen und setzt dieses in die Halterung ein. Befestigt wird das Display nun mit 4 der M3 (4mm) Gehäuseschrauben. Ist dies getan, können die beiden Flachbandkabel wieder mit der Display-Platine verbunden werden.

Hinweis: Die Display Platine wird nicht an der Display Rückseite befestigt (wie das Bild vermuten lässt) sondern in dem Gehäuse des RaspTouch selber. Dies folgt im nächsten Schritt.

Das Displaykabel aus dem Lieferumfang muss an der Seite der Platine befestigt werden. Das andere Ende dieses Flachband-Displaykabel wird später an den Raspberry Pi angeschlossen.

Die Display-Platine wird nicht mehr über ein Micro-USB-Jumperkabel am Power Management Modul (PMM) angeschlossen. Nutzt bitte zwei der mitgelieferten Steckbrückenkabel und steckt sie an die Pins mit der Beschriftung „5V“ und „GND“ der Display-Platine. Später werden diese dann an die dafür vorgesehenen Pins (5V an „+“ und GND an „-“ ) des PMM angeschlossen.

Schritt 4

Nun wird die Display Platine an der Bodenplatte befestigt. Hierfür benötigt ihr die 4 vergoldeten Abstandshalter(13mm), 4 der großen Muttern und 4 der kurzen(4mm) Schrauben aus dem Päckchen mit dem Montagematerial für das Innenleben.

Fügt an der Display Platine die Abstandshalter hinzu und befestigt diese mit den mitgelieferten Muttern. Nun könnt ihr die Schrauben von unten durch die Bodenplatte in das Gehäuse führen und die Display Platine an der Bodenplatte fixieren.

 

Schritt 5

Nun wird mit den 4 silbernen Gehäuseschrauben die Display-Halterung an dem Rahmen (Bodenplatte und Seitenteile) befestigt.

Schritt 6

Nehmt die Rückplatte mit den unterschiedlichen Aussparungen und 4 der M3 (4mm) Gehäuseschrauben zur Hand. Die Rückplatte wird nun festgeschraubt, als Hilfe kann das dazugehörige Bild verwendet werden.

Schritt 7

Als nächstes wird das Power Management Modul in der hinteren rechten Ecke des Gehäuse festgeschraubt.
Benutzt dazu zwei der kleinen schwarzen und eine der beiden größeren Gehäuseschrauben sowie den Plastikring aus Päckchen 10 und zwei der kleineren Abstandhalterschrauben und Muttern. Orientiert euch dabei an den Abbildungen.

Hitze-Entwicklung

Um für eine korrekte Wärmeableitung zu sorgen und damit einer Überhitzung der Schaltkreise entgegenzuwirken, empfehlen wir die Nutzung eines Kühlkörpers oder Wärmeleitspaste am Modul. Dies gilt insbesondere bei einer hohen Eingangsspannung (12 V). Eine kleine Tube Wärmeleitpaste ist bereits im Bundle enthalten, dir ihr zwischen Modul und Gehäuse anbringen könnt.

Schritt 8.1

Nun werden die im Bild gezeigten Komponenten benötigt.

Falls sie eine Rückblende haben, bei welcher der SD-Karteneinschub direkt unter dem Raspberry Pi sitzt, halten sie sich beim Einbau von diesem an Schritt 8.4

  • Power Button mit vormontierten Kabeln
  • HDMI Port
  • SD-Karten Port
  • Befestigung für SD-Karten Port (Metallplättchen mit 2 Löchern und den beiden langen Schrauben aus Lieferumfang Nummer 8)
  • Befestigungsmaterial für HDMI Port (Die zwei langen schwarzen Schrauben und die zwei kleinen Muttern aus dem Päckchen mit dem Befestigungsmaterial für das Innenleben)

Schritt 8.2

Zuerst wird der SD-Karten Port befestigt. Dazu einfach den Port ein kleines Stück durch die entsprechende Aussparung schieben, das schwarze Metallplättchen darauf halten und von unten mit beiden langen Schrauben für den SD-Karten Port(Rundkopf), an der Bodenplatte befestigen, sodass der SD-Karten Port an diese, wie in den oberen Bildern zu sehen ist, gedrückt wird.

Schritt 8.3

Befestigt nun den HDMI Port wie folgt:

Der HDMI-Port wird an die entsprechende Aussparung gehalten und mittels der beiden langen Senkkopfschrauben und der beiden Muttern an dem Gehäuse befestigt. Die Schrauben werden dabei von der Gehäuse außenseite in das Gehäuse und das Gummi-Ende des HDMI-Anschlusses durchgesteckt und mit den beiden Muttern von innen Befestigt.

Schritt 8.4

Hinweis: Dieser Schritt ist nur für diejenigen, die ein Gehäuse besitzen, bei welchem sich die Rückblende von der auf den vorherigen Bildern dargestellten unterscheidet.

Zuerst wird die Plastikverdeckung, des SD-Karten Adapterkabels vorsichtig abgelößt. Legen sie den Adapter dann wie in der Abbildung zu sehen auf die Bodenplatte und befestigen ihn mit den beiligenden Schrauben und Muttern. Damit das Plättchen mit der Wärmeleitpaste in Schritt 10 angebracht werden kann, müssen sie das Flachbandkabel knicken und um 90° zur Seite umleiten.

Schritt 9.1

Für den Power-Button muss zuerst die Mutter entfernt werden. Dann kann der Power Button von außen mit den Kabeln vorran in die Aussparung gesetzt werden.

Schritt 9.2

Verwendet nun die Mutter, um die Schaltfläche in die richtige Position zu drehen. Das Bild dient zum Vergleich.

 

Schritt 10

In diesem Schritt wird die Wärmeleitpaste in dem Gehäuse angebracht. Schraubt dazu einfach das Metallplättchen mit der Schraube aus Lieferumfang Nummer 8 an die Stelle, wo später der Raspberry Pi befestigt wird. Die Schraube wird dabei von unten durch das entsprechende Loch der Gehäuseunterseite gesteckt und am Metallplättchen festgeschraubt. Klebt anschließend die Wärmeleitpaste darauf.

Hinweis: Um den genauen Ort und die Ausrichtung des Plättchens festzustellen soll das Bild als Orientierung dienen. Ein entsprechendes Loch ist in der Bodenplatte zu finden. Alternativ könnt ihr den Raspberry Pi kurz mit den Anschlüssen an die entsprechenden Aussparungen an der Gehäuse Rückseite halten. Das Plättchen mit der Wärmeleitpaste sollte später unter dem Prozessor des Raspberry Pi befestigt sein.

Schritt 11.1

Nun wird die Soundkarte (in diesem Beispiel der AroioDAC) auf dem Raspberry Pi befestigt. Die dafür benötigten Teile, werden dem Päckchen mit Montagematerial für die Soundkarte und den Raspberry Pi entnommen. Zuerst werden die kurzen Abstandhalterschrauben von unten durch die 4 Löcher des Raspberry Pis gesteckt. Von oben werden nun die langen Abstandshalter auf diese aufgeschraubt. Jetzt kann die Soundkarte auf den Raspberry Pi aufgesteckt und mit den entsprechenden Schrauben von oben fixiert werden.

Schritt 11.2

In diesem Schritt werden die Flachbandkabel, des SD-Karten Ports und der Display Platine und das HDMI Kabel an dem Raspberry Pi angeschlossen.

Steckt vorsichtig das Verbindungskabel des Displays in den vorgesehen Port (siehe Bild) und befestigt diesen dort. Die blaue Seite des Kabels sollte zur Außenseite der Platine zeigen.

Die Micro-SD Erweiterung wird auf der Unterseite der Platine eingerastet. (siehe Bild)

 

Schritt 11.3

Mit 4 der kleinen schwarzen Gehäuseschrauben wird der Raspberry Pi an der Unterseite des Gehäuses ebenfalls fixiert. Sollten dabei die Bohrlöcher des Gehäuses nicht mit den Abstandshalterschrauben an der Unterseite des Pis abschließen, empfehlen wir nicht alle, aber mindestens 2 Schrauben zu befestigen.

Hinweis: Wie schon erwähnt, die Wärmeleitpaste sollte unter dem Prozessor des Raspberry Pi befestigt sein!

Ihr könnt nun auch die zwei goldenen RCA-Adapter wie im Bild zu sehen am Gehäuse befestigen. Verwendet dabei die Mutter zur Fixierung.

Schritt 12

In diesem Schritt werden die Jumperkabel der Display Platine und des Power Buttons am Power Management Modul angeschlossen. Weiterhin wird nun das USB-Kabel zur Stromversorgung des Pis und das Jumperkabel für das saubere Hoch-und Herunterfahren benötigt (GPIO17 und 22). Außerdem fehlt noch das RCA-Kabel zum Verbinden der Adapter am Gehäuse mit den Ports der Soundkarte.

Orientiert euch beim Anschluss an den Bildern und dem Schema weiter unten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die richtige Max2Play Version

Achtung! Um einen ordnungsgemäßen Betrieb des Systems zu gewährleisten, verwendet bitte das für das 7″-Touchdisplay optimierte Max2Play Stretch Image. (ggf. über Webinterface auf neuste Version updaten)

Schritt 13

Zu guter Letzt muss noch die Deckelplatte angebracht werden. Dafür werden die restlichen 4 M3 (4mm) Gehäuseschrauben und die Gehäuse Oberseite benötigt. Schiebt diese Vorsichtig auf das Gehäuse. Ist diese auf Position kann die Deckelplatte befestigt werden. Dann wird noch eine SD-Karte (wahlweise mit einem vorinstallierten Max2Play Image) in den dafür vorgesehenen Port gesteckt.

Schließt mit dem Netzteil das Gerät an und betätigt den Power Button. Nun startet das Gerät und der Touchscreen sowie Max2Play sind bereit.

Schritt 14

Nach dem Start von Max2Play muss u.U. noch der Power Button im Audiophonics Plugin installiert werden, damit das ganze System zukünftig mit diesem sauber hoch- und runter-gefahren werden kann.

Klickt dazu einfach im Audiophonics Plugin unter den erweiterten Einstellungen auf den Installationsbutton des „Power Button“ Reiters und setzt einen Haken bei Autostart. Nach einem Neustart ist der Button dann einsatzbereit.

Wie man das PMM mit verschiedenen Soundkarten verbindet

Hinweis: Um die Boot- und Shutdown-Funktion des Powerbuttons nutzen zu können, muss die Soundkarte die GPIOs 17 und 22 zur freien Nutzung bereitstellen. Bei einigen Karten, wie dem Allo BOSS DAC oder dem AroioDAC, sind bereits Pins für die Verwendung der GPIOs angelötet. Bei Karten, wo dies nicht der Fall ist (etwa beim HiFiBerry DAC+), müssen die entsprechenden Pins selbst angelötet werden.

Bitte vergewissert euch bei hier nicht aufgeführten Soundkarten, ob GPIO17 und GPIO22 nicht belegt sind.